Aktuelle Vereinsnachrichten

Heimwettkampftag der 2. Bundesliga Luftgewehr

Am Sonntag wehte Bundesligaluft im Sportschießen mit dem Luftgewehr in der Haibacher Kultur-und Sporthalle. Die Gastgeber aus Haibach schießen in der 2. Bundesliga Süd des Deutschen Schützenbundes und waren Ausrichter der Heimwettkämpfe gegen die Mannschaften der FSG Kempten und des SV Petersaurach (Mittelfranken). Weiterhin war die Mannschaft des Eichenlaub Saltendorf (Oberpfalz) in Haibach zu Gast.

Während die Gastmannschaften jeweils mit hochkarätigen Nationalmannschafts-Schützen aus Österreich und der Schweiz antraten, schossen die Gastgeber mit ausschließlich mit Eigengewächsen aus der eigenen Jugend. Für Haibach war das leider ein aussichtsloses Unterfangen. Ging es doch an diesem Wettkampftag noch um den Aufstieg für Kempten und um den Abstieg der drei restlichen Mannschaften.

Die beiden Wettkämpfe am Mittag waren daher mit Spannung zu erwarten.

Haibach schoss gegen Kempten und verlor mit 1:4 Punkten. Für die Haibacher  Mannschaft konnten Michelle Find und Natascha Klein ihre gewohnten Leistungen abrufen. Bei den anderen Schützen merkte man doch die Nervosität beim Wettkampf vor heimischem Publikum.

Petersaurach schoss gegen Saltendorf und siegte recht deutlich mit 4:1 Punkten.

Am Nachmittag ging es für die Haibacher Schützen gegen Petersaurach. Die Haibacher Mannschaft steigerte sich, musste sich aber trotzdem gegen starke Gegner mit 1:4 Punkten nach Stechen geschlagen geben. Michelle Find schoss einen überragenden Wettkampf, leistete sich aber im letzten Schuss eine „9“, die ihr anschließend im Stechen zum Verhängnis werden sollte. Ihr Gegner aus Österreich, Stefan Rumpler, schoss genau wie Michelle Find 396 Ringe und so musste ein Stechen die Entscheidung bringen. Dieses war höchstspannend und auf allerhöchstem Bundesliganiveau. Nach vier gleichen Schüssen beider Schützen brachte erst der fünfte Stechschuss die Entscheidung. Michelle Find schoss eine 10,4, Stefan Rumpler eine 10,5. So ging auch dieser Punkt nach Petersaurach. Zum Ausklang des Wettkampftages sicherlich das absolute Highlight des Tages mit unglücklichem Ausgang für Haibach.

In der zeitgleichen Paarung traf die Mannschaft aus Kempten auf die Schützen von Saltendorf. Der Wettkampf endete 3:2 Punkte für Saltendorf.

Damit ist die Wettkampfsaison in der 2. Bundesliga vorbei. Haibach und Saltendorf schießen im kommenden Jahr wieder in der Bayernliga Nord-West bzw. Bayernliga Nord-Ost.

Bilder vom Wochenende folgen sobald sie vorliegen!

 

Ergebnisse der vier Bundesliga Begegnungen:

 Hubertus-Alpenjäger Haibach : FSG Kempten

1908 : 1924 Ringe                                      1 : 4 Punkte

Michelle Find  – Sandro Greuter (Schweiz)      393 : 395 Ringe

Katja Seitz – Barbara Fricke                                380 : 387 Ringe

Justin Kuhn – Marie-Nadine Müller                  377 : 389 Ringe

Ludwig Hock – Susanne Angeli                         370 : 385 Ringe

Natascha Klein – Thomas Fischer                     388 : 368 Ringe

Hubertus-Alpenjäger Haibach : SV Petersaurach 2

1923 : 1943 Ringe                                      1 : 4 Punkte

Michelle Find – Stefan Rumpler (Österreich)  396 : 396 Ringe

nach dem 5. Stechschuss                                   10,4 : 10,5 Ringe

Katja Seitz – Rene Neudecker                            386 : 387 Ringe

Justin Kuhn – Justus Ott                                      382 : 395 Ringe

Ludwig Hock – Lisa Schmidt                               380 : 379 Ringe

Natascha Klein – Lena Betz                                379 : 386 Ringe

SV Petersaurach 2 : Eichenlaub Saltendorf 2

1948 : 1935 Ringe                                      4 : 1 Punkte

Stefan Rumpler – Victoria Müller (Österreich) 396 : 390 Ringe

Rene Neudecker – Doris Kühnl                          394 : 383 Ringe

Justus Ott – Petra Käsz                                         392 : 391 Ringe

Anja Herbst – Julia Helgert                                  382 : 388 Ringe

Lisa Schmidt – Stefan Aichinger                        384 : 383 Ringe

 FSG Kempten : Eichenlaub Saltendorf 2

1928 : 1932 Ringe                                                 2 : 3 Punkte

Sandro Greuter – Victoria Müller                       397 : 392 Ringe

Barbara Fricke – Doris Kühnl                              382 : 385 Ringe

Marie-Nadine Müller – Petra Käsz                     390 : 385 Ringe

Susanne Angeli – Julia Helgert                            385 : 389 Ringe

Thomas Fischer – Michael Stahl                         374 : 381 Ringe

 

Schießleitung: Bezirkssportleiter Volker Rühle

Kampfrichter: Landessportleiter Karl-Heinz Gegner (Würzburg)

Es weihnachtet sehr…

Alles Gute, vor allem Gesundheit und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2020!

Wir sagen allen ein herzliches „DANKE“ für dieses tolle Jubiläumsjahr!

Jahresbrief des 1. Schützenmeisters

An alle Mitglieder der

Schützenvereinigung Hubertus-Alpenjäger Haibach

 

 Jahresbrief 2019 des 1. Schützenmeisters

 

Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder, liebe Mitglieder!

Das Jubiläumsjahr unserer Schützenvereinigung mit zahlreichen großen Veranstaltungen neigt sich schon wieder dem Ende zu.

Mit großer Vorfreude, viel Arbeit und über zweijähriger Vorbereitungszeit wurden diese sehr zeitaufwändig im Festausschuss geplant und ausgearbeitet. Mein großer Dank gilt hierfür Dieter Hock, der als erfahrener „Festplaner“ entscheidend dazu beigetragen und mich unterstützt hat, dass diese großen Ereignisse – dank Eurer Mithilfe – als weitere Meilensteine in die Geschichtsbücher unseres Vereines eingehen werden. Vor ca. drei Jahren saßen wir zusammen und redeten über unser bevorstehendes Jubiläumsjahr. „Entweder richtig oder gar nicht“, war die klare Ansage von uns beiden, die dann auch von der gesamten Vorstandschaft einstimmig mitgetragen wurde.

So kam es, dass zu den jährlich ausgerichteten Gau- und Bezirksmeisterschaften der 67. Unterfränkische Bezirksschützentag im April nach 25 Jahren wieder einmal in Haibach stattfand. Mit einem Festgottesdienst und gigantischem Festzug mit 67 Fahnen zur Kultur- und Sporthalle begann die Veranstaltung. Im Anschluss fand die ordentliche Jahreshauptversammlung des Schützenbezirkes Unterfranken in der voll besetzten KuS-Halle statt, deren Ausrichtung und Bewirtung wir übernommen hatten.

Am Abend vorher hielten wir im festlich geschmückten Schießsaal unseres Schützenhauses den Kommers- und Ehrenabend mit unseren Mitgliedern und hochrangigen geladenen Gästen aus Sport und Politik ab, der in dem Empfang unserer 1. Luftgewehrmannschaft nach ihrem überraschenden Aufstieg in die 2. Bundesliga gipfelte.

Kaum war dieses Wochenende gemeistert, ging es in die entscheidende Vorbereitungsphase für unser dreitägiges Jubiläumsschützenfest auf dem Vereinsgelände. Das Gelände wurde entsprechend vorbereitet, damit Platz für ein Festzelt von rund 1000 Gästen war. Im Keller wurde unser Caterer einquartiert, der Pistolenstand wurde zur Open-Air-Bar umgebaut und nachdem die Gemeinde Haibach uns dankenswerter Weise auch den Parkplatz komplett neu asphaltiert hatte, stand uns nochmals Platz für weitere 500 Gäste zur Verfügung. Diese konnten um die „große Eiche“ vor dem Festplatz mit traumhaftem Ausblick auf Haibach bei bestem Festwetter von uns bewirtet werden.

Am Samstagabend holten wir mit der Band „Gegenlicht“ eine Top Liveband aus der Region zu uns und wurden bei traumhaftem Wetter mit überragendem Festbesuch aus Haibach und Umgebung dafür belohnt. Am Sonntag starteten wir mit dem Festgottesdienst und anschließend ging ein Festzug bei Kaiserwetter mit rund 40 Vereinen durch das Dorf zum Festgelände am Schützenhaus. Nach dem Mittagstisch führten wir zusammen mit dem Schützengau Main-Spessart das unterfränkische Böllerschützentreffen durch. Mit knapp 200 Böllerschützen marschierten wir mit unserer Festkapelle Edelweiß zum Böllerplatz „Am Stornacker“ und feuerten gewaltige Böllersalven und Salute unter der Schirmherrschaft von MdL und Staatsminister a.D., Prof. Dr. Winfried Bausback über Haibach ab. Ein einmaliges Spektakel, was es so in Haibach wohl nicht mehr geben wird. Im Anschluss hatten wir bis spät abends großen Festbetrieb, ebenso am Montag vom Mittagstisch bis in die Nacht. Dank eines überragenden Helferteams konnten wir unser Schützenfest mit Bravour meistern und hatten am Dienstagnachmittag bereits das Zelt wieder abgebaut. Die Haibacher Bürger waren voll des Lobes für unser Fest – dies war unser aller Verdienst!

Der nächste Höhepunkt war die Teilnahme unseres Vereines am Münchner Oktoberfest Trachten- und Schützenzug im September. Nach 25 Jahren Abwesenheit meldeten wir uns wieder einmal als Vertreter Unterfrankens dafür an. Mit zwei vollbesetzten Bussen und einigen befreundeten Schützenkollegen fuhren wir zwei Tage nach München. Dort hatten wir an beiden Tagen 100 reservierte Plätze im Schützenfestzelt. Am Sonntag früh marschierten wir zusammen mit  Schützenfreunden unseres Patenvereines Oberbessenbach rund 7,5 km quer durch München zur Theresienwiese und wurden voll des Lobes mit unserer neuen Schützentracht oft mit Applaus von den vielen Zuschauern begleitet.

Der letzte Höhepunkt sollte unser Hubertustag werden. Dieser wird bekanntlich alle fünf Jahre in  etwas größerem Rahmen ausgetragen. Deshalb feierten wir hier auch noch einmal einen Festgottesdienst am Sonntagmorgen und marschierten anschließend in einem kleinen Festzug mit den Patenvereinen und den Ortsvereinen ins Schützenhaus. In einem proppenvollen Schützenhaus mit rund 200 Gästen verbrachten wir einen musikalischen Frühschoppen mit unserer Hauskapelle Edelweiß und einigen verdienten Ehrungen von Mitgliedern und Sportlern. Auch hier hatten wir mit dem neuen Landesschützenmeister Christian Kühn aus München hochrangigen Besuch. Am Nachmittag wurde dann die neue Königsfamilie ausgerufen. Der ursprünglich geplante Jubiläumskönigsball musste leider auch aufgrund der vielen Sporttermine aus dem Programm genommen werden. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Als neuer Schützenkönig werde ich mit der Königsfamilie für 2020 schon etwas auf die Beine stellen, soviel sei hier verraten.

Das waren hier nochmal in Kürze zusammengefasst unsere Highlights aus dem Jubiläumsjahr, auf die wir alle sehr stolz sein können!

Die Vorstandschaft bedankt sich hier nochmals ganz herzlich bei Allen, die hier mitgewirkt haben, sonst wäre dies kaum möglich gewesen!

Ende November hatten wir dann unsere Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen. Die bestehende Vorstandschaft wurde leicht verändert und auch mit jungen Mitgliedern im Medienbereich ergänzt, damit wir für die Zukunft gerüstet sind.

Im Januar geht es schon gleich wieder weiter mit unserem Bundesliga-Heimwettkampftag am Sonntag, 12.01.2020 in der KuS-Halle im Rahmen der Gaumeisterschaften vom 10. bis 12.01.2020. Bitte haltet Euch den Termin frei und unterstützt unsere junge 1. Luftgewehrmannschaft bei ihren Wettkämpfen gegen die Mannschaften aus Kempten und Petersaurach. Die Helfereinteilung übernimmt ab sofort unser neuer 2. Schützenmeister André Roth für diese Veranstaltungen. Bitte unterstützt ihn dabei.

Eine Woche vorher beginnt unser Schützenjahr 2020 mit dem traditionellen Neujahrs- und Brezelschießen am Samstag, 04.01.2020 ab 14 Uhr für die Schüler mit ihren Eltern und ab 17 Uhr für alle weiteren Mitglieder mit Familien und Freunden. Zum Essen gibt es dann ab 17 Uhr auch wieder mal die beliebten „halben Hähnchen“ im Schützenhaus. Ich bitte Euch hierfür um Vorbestellung telefonisch oder per Email bei mir, damit es möglichst nicht allzu lange Wartezeiten gibt.

Eine letzte Bitte habe ich noch:

Nachdem wir erst in diesem Jahr den Umbau der sanitären Anlagen gemeistert haben (besonderen Dank hierfür an die Bauleitung mit Dieter Hock und Karl Welzbacher), steht schon die nächste Baumaßnahme auf dem Programm: Unser 50m-Kleinkalibergewehrstand ist ab sofort wegen Baumaßnahmen gesperrt, weil wir Auflagen des Landratsamtes Aschaffenburg erfüllen müssen. Im Frühjahr muss zunächst eine Zuluft-Anlage eingebaut werden. Hier kümmert sich federführend Dieter Hock um den Einbau. Damit diese Aktion finanziell gestemmt werden kann, haben wir die Möglichkeit, über eine unserer Hausbanken – Raiffeisen-Volksbank Aschaffenburg – eine Crowdfunding-Aktion im Januar zu starten. Dahinter verbirgt sich eine Gruppenfinanzierung u.a. über Vereinsmitglieder sowie alle Freunde, Gönner und Unterstützer unseres Vereines, die von der Bank gefördert wird. Das Projekt wird Euch beim Neujahrsschießen und am Heimwettkampftag im Januar vorgestellt und wir freuen uns über jeden Unterstützer bei dieser Maßnahme. Um es kurz mit einfachen Worten auszudrücken: Für jede gespendete Summe zu diesem Projekt gibt die RV-Bank die gleiche Summe bis zu einer Gesamthöhe von 5.000 € dazu (Beispiel: Mitglied „xy“ spendet 50€ – RV-Bank gibt 50 € dazu, sind insgesamt 100 € Spende für den Verein). Eure Spende, egal in welcher Höhe, wird also durch die Bank verdoppelt!

Durch diese Förderaktion brauchen wir voraussichtlich unsere Vereinskasse nicht allzu sehr belasten. Bitte helft deshalb je nach Kräften und Möglichkeiten mit! Herzlichen Dank dafür.

Für den bevorstehenden Jahreswechsel zum Jahr 2020 wünsche ich Euch alles Gute, vor allem ganz viel Gesundheit und weitere zahlreiche sportliche Erfolge. Ich persönlich wünsche mir für die Zukunft in unserem Verein wieder viele gemeinsame gemütliche und kameradschaftliche Stunden im Kreise unserer Schützenfamilie!

Herzliche Schützengrüße und Frohe Weihnachten sowie einen guten Rutsch

Volker Rühle, 1. Schützenmeister